Friederich

Friedrich Merz schlägt aktuell etwas über die Stränge. Man fragt sich: mit wem will er überhaupt noch regieren? Glaubt er an die 50 Prozent für die Union? Ist das Regieren mit Grünen und SPD jetzt auf einmal wieder angesagt? Bis vor kurzem war das ja noch ganz schlimm für die Union. Und wer bleibt denn da noch? BSW und Linke? Doch die AfD? Ich vermute, es liegt an der mangelnden Regierungserfahrung von Merz. Das lernt er noch
Die FAZ bringt es auf den Punkt: „In diesem Wahlkampf hat keine Partei etwas zu verschenken. Dennoch wirkt es schäbig, wenn sich Unions-Kanzlerkandidat Merz ausgerechnet an der FDP abarbeitet – der Partei, mit der die versprochenen Richtungswechsel in der Wirtschafts- und Migrationspolitik am realistischsten sind. Immerhin war ihm FDP-Chef Lindner im riskanten Manöver einer Änderung der Migrationsgesetze unter Inkaufnahme von AfD-Stimmen beigesprungen, auch wenn das Zustrombegrenzungsgesetz an fehlender Geschlossenheit sowohl der Union wie der FDP scheiterte.“
Man kann, man darf Friedrich Merz und die Unionsparteien nicht mit den Grünen, nicht mit der SPD alleine lassen. Wir haben es doch oft genug erlebt wohin das führt. Deutschland braucht einen echten Politikwechsel.
Mathias Zeuner
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