Wohlstand

Mathias Zeuner Wohlstand
Mathias Zeuner Wohlstand

Eine Warnung: Wenn Sie bei der Bundestagswahl am 23. Februar den Mut fassen, Ihre Kreuze bei der FDP zu machen, und das sollten Sie, da kann es passieren, dass Sie danach die Welt mit anderen Augen sehen. Es wird Ihnen dann nicht mehr entgehen, dass es zahlreiche, mehr oder weniger geistreiche, Vorurteile über die Freien Demokraten und Ihre Wähler gibt. Unter anderem: „Fahren doch alle Porsche“. „Sind doch alle reich“. Es wird Ihnen gehen wie mir: Vorurteilslose Empirie auf dem Parkplatz und dem Bankkonto bestätigen - das Ist Quatsch.

Und Sie werden sich fragen: „Wo ist da eigentlich der Zusammenhang? Woher kommt das?“ Nun klar, Demokratie, Freiheit und damit das Recht auf Eigentum und Besitz sind in der deutschen Volksseele nicht sehr tief verankert. Es ist gerade mal 35 Jahre her, dass die letzte deutsche Diktatur verschwunden ist und die Wahlen zeigen: Der Deutsche will sie wieder haben.

Diktatur
Ergebnis der EU Wahl 2024 in Deutschland nach Mehrheiten in den Kreisen. Schwarz: CDU/CSU, Blau: AfD, Grün: Grün, Rot: SPD, Gelb: Freiheit. Bild: Welt, Die Bundeswahlleiterin.

Aber natürlich will er auch Wohlstand, Eigentum und Besitz. Aus diesem Zwiespalt erwächst diese merkwürdige Scham wenn es darum geht über Wohlstand zu sprechen. Daraus erwächst diese, für mich nicht nachvollziehbare, urdeutsche Leidenschaft für das Steuern zahlen. Das war schon immer so, natürlich bekommt der Landvogt den Zehnten und das Recht der ersten Nacht, wo kommen wir da hin, wenn sich das ändert? Wobei, wir Freie Demokraten wissen das: Müssten wir nur 10 Prozent unserer Arbeitsleistung beim Staat abgeben, wäre alles in Ordnung. Im unfreien Deutschland 2025 sind es auch mal 90

Heißt also: Die Furcht vorm Besitz, vor Eigentum führt zum Wunsch eben das selbst geleistete, erarbeitete beim Staat abzugeben. Sie glauben mir das nicht? Ich habe Beweise. Robert Habeck, deutscher Überspießer im „Quadrell“ am Sonntag, den 16. Februar annodomini 2025:

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Inhalt ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Nun werden die Jünger des Anbetungswürdigen natürlich einwenden: „Ja, aber er meint doch die Milliardäre. Nicht uns, die wir ihm treu ergeben sind“. Falsch, liebe Apostel. Das Recht auf Eigentum ist, genau wie die Meinungsfreiheit unteilbar. Wer hat, der hat, es ei denn er hat es geklaut und das zu akzeptieren gehört dazu wenn man Freiheit und Wohlstand will. Wie Christian Lindner sagt: Nicht der Bürger muß sich gegenüber dem Staat dafür rechtfertigen was er hat, was er sich verdient hat, was ihm gehört. Der Staat muß sich rechtfertigen, wenn er was von mir haben will. Da hat Robert recht: Eine schräge Debatte. Von der man kaum glauben kann, das man sie führen muß.

Wie gesagt: Sie werden Mut brauchen, wenn Sie Ihre Entscheidung FDP zu wählen rechtfertigen wollen.

Mein Positionen: Soziale Marktwirtschaft

Die soziale Marktwirtschaft muss erneuert werden. Weniger Staat, weniger Bürokratie, weniger Steuern sind die Gebote der Stunde. Die ursprüngliche Idee, „das Prinzip der Freiheit auf dem Markt mit dem des sozialen Ausgleichs zu verbinden“ (Alfred Müller-Armack), ist heute kaum noch zu erkennen, muss wiederbelebt werden. Die Tendenz zur Staats- und Planwirtschaft ist eine Bedrohung für die soziale Bürgergesellschaft. Ich investiere politisch wieder in Marktwirtschaft.

Mission der Freien Demokraten

Die Freie Demokratische Partei (FDP) betrachtet Wohlstand als wählbar und setzt sich für eine Wirtschaftspolitik ein, die Wachstum und Wohlstand fördert. Laut Christian Lindner, dem Bundesvorsitzenden der FDP, ist ein Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik notwendig, um Deutschland wieder auf Wachstumskurs zu bringen und die Rezession zu überwinden. Die FDP plant Maßnahmen wie Steuerentlastungen für Bürger und Betriebe, Bürokratieabbau und eine Neuausrichtung der Energiepolitik, um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu stärken. Johannes Vogel, der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, betont, dass wirtschaftliches Wachstum notwendig ist, um soziale Gerechtigkeit zu fördern und Aufstiegsmöglichkeiten zu schaffen. Die FDP sieht in der Förderung von Unternehmertum, Innovation und Leistungsbereitschaft zentrale Elemente, um den Wohlstand in Deutschland zu sichern und auszubauen.